- Hinweise
Dieser Text erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit. Es wird lediglich versucht,
diese beiden Grundsätze anzustreben.
Diese Seite ist bereits obsolett und wird aufgrund des Alters der Windows95-Systeme nicht mehr weiter aktualisiert.
- USB und Microsoft Windows95
Dadurch dass die Geschicht des universal serial bus auf der Seite www.usb.org nachzulesen ist, werde ich mich
auf das Installieren und das Betreiben des USB unter Win95 beschränken.
Wichtig anzumerken ist, daß der USB-Port nur von den Windows 95 Versionen OSR 2.0, 2.1 und 2.5 unterstützt werden. OSR steht für
OEM Service Release. Die Versionen erkennt man am CD-Code, der auf jeder Windows 95-CD-ROM vor der Artikel-Nummer steht. Auf den CD-Hüllen ist er ebenfalls zu finden.
In nachstehender Tabelle sind alle Versionen/Varianten von Windows 95 mit den entsprechenden OSR-Nummern und den CD-Codes aufgelistet.
| Windows-Versionen |
CD-Codes |
Anzeige im Gerätemanager |
| Windows 95 |
0795 |
Windows 95,4.00.950 |
| OSR 1 |
0196 |
Windows 95,4.00.950A |
| OSR 2.0 |
0796 |
Windows 95,4.00.950B |
| OSR 2.1 |
0397 |
Windows 95,4.00.950B |
| OSR 2.5 |
1297 |
Windows 95,4.00.950C |
Zu allererst sollte das Mainboard hardwaremäßig den USB-Port unterstüzen. Das Gleiche gilt für das BIOS des Mainboards. Dort muß
in der Regel die USB-Unterstützung erst noch aktiviert werden. Auch sollte die richtige Steckerleiste mit Slotblech (bei AT-Mainboard) angeschlossen sein.
Wird das Betriebssystem Win95 (OSR 2.0, 2.1 oder 2.5) neu installiert, so sollte anschließend die Treiber für den Chip-Satz des Mainboards installiert werden.
Darunter fällt auch der Treiber des USB-Ports. Im Anschluß können dann die Treiber für Netzwerk-, Sound-, Grafik- und Modemkarte installiert werden.
Ist das beschriebene Betriebssystem bereits installiert, so wird nachträglich der USB-Treiber des Mainboards nachinstalliert. Dabei ist jedoch Rücksicht auf die
Chip-Satzkonfiguration des Mainboards und evtl. vorhandener Peripheriegeräte zu achten.
Z.B. vertragen sich die DFI-Treiber für die IDE-Schnittstellen (VIA-Chip-Satz) nicht mit dem CD-ROM-Brenner !
Nun muß die USB-Unterstützung für Win95 installiert werden. Bei allen drei OSR-Versionen kommt man um eine nachträgliche Installation nicht herum.
Im Falle der OSR-Version 2.0 muß die Datei usbsupp.exe im Internet (z.B. bei Microsoft) gesucht und installiert werden. Bei den beiden anderen Versionen ist diese Datei bereits auf der
Windows95-CD-ROM enthalten. Nach der Installation der USB-Unterstützung ist es ratsam das Testprogramm usbready.exe, welches ebenfalls im Internet (www.usb.org) gefunden werden kann,
zu verwenden, um herauszufinden wie weit das System USB-fähig ist.


Falls das Programm die USB-Fähigkeit des Systems bestätigt und im Gerätemanager der Systemsteuerung der Eintrag "Universeller serieller Bus Controller" oder
"Universal Host Controller" steht, kann an den Anschluß eines USB-basierten Peripheriegerätes gedacht werden.

Beim Kauf sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß beim entsprechenden USB-Peripheriegerät auch USB-Treiber für Windows 95 enthalten sind.
Ansonsten lauft das Gerät mit hoher Wahrscheinlichkeit eben nicht unter diesem Betriebssystem!!
Erst ab Windows 98 ist ein Universal-USB-Treiber enthalten, der den Herstellern diverser Peripheriegeräte das Schreiben eines speziellen USB-Treibers weitestgehend abnimmt.
Persönlich hab ich einen Scanner von Umax, den Astra 1220 U unter OSR 2.1 ohne Probleme laufen. Sobald ich den Scanner einstecke (hat keinen Power-Schalter), erscheint im
Gerätemanager eine graue Raute mit der Beschriftung "Image" und dem Unterpunkt "Umax Astra 1220U" (siehe obiges Bild).
Die oben genannten Dateien usbsupp.exe und usbready.exe können auf der Seite www.usb.org heruntergeladen werden.
|